Frage von Schleier des Nichtwissens: Werden derzeit verstärkt religiöse Fragen in die Sparte “Philosophie” ausgelagert?
Völlig wertfrei: Teilt Ihr meine Beobachtung, dass seit Neuestem nicht nur viele Antworten, sondern auch viele Fragen im Bereich “Philosophie” zu finden sind, die man eigentlich unter der Rubrik “Religion” vermuten würde? Nicht nur die Fragen und Antworten deuten m. E. auf eine starke Fokussierung auf religiöse Bezüge hin, sondern auch Profile.
Falls dem so ist: Wie erklärt sich dieses Phänomen? Sind das Missionierungsversuche, begründet sich das mit Entwicklungen in “Religion und Spiritualität” oder geht es diesen Menschen um eine erweiterte Diskussion bibel- oder koranlastiger Theorien und Aphorismen?
Falls sich jemand angesprochen fühlt: Was motiviert Dich dazu, religiöse Fragen in einem anderen Zusammenhang zu stellen?
Oder liegt das nur an meiner Wahrnehmung und es gibt gute Gegenargumente? Welche?
Um Missverständnissen vorzubeugen. Ich meine nicht diejenigen User, die religiös sind und sich seit längerem in einiger Regelmäßigkeit meist konstruktiv an philosophischen Fragen beteiligen.
Und ich bitte wie immer darum, auf Polemiken gegenüber anderen Überzeugungen und Usern zu verzichten.
@Paradox: Danke für die ausgewogene Antwort.
Beste Antwort:
Answer by paradox
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Fragen, die sich zwar mit Religion befassen, aber eigentlich in die Philosophie gehören, oft von strenger religiösen Nutzern gar nicht wahrgenommen werden. Auf entsprechende Nachfrage wurde mir das auch von einer Nutzerin bestätigt, dass sie direkt über die Kategorie auf dieser Plattform unterwegs ist. Da das Klima innerhalb der Kategorie jedoch arg vergiftet ist und nach meinem Eindruck sich vermehrt religiöse und nichtreligiöse Nutzer lieber damit befassen, sich friedlich über die Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten ihrer Ansichten auszutauschen, kann das so eine Art Ausweichbewegung sein. Allerdings – unverbesserlicher Optimist, der ich bin – mag das ebenfalls nur meine rein subjektive Wahrnehmung sein, einfach weil ich es so möchte, dass es so ist.
Ich persönlich halte es zumindest ganz gern so, da Religion oft nur ein Aspekt ist, den ich angesprochen (oder angefragt) haben möchte, aber zumeist nicht das Ganze – auch wenn einige das behaupten.
Nachtrag: Diese Entwicklung kann allerdings auch damit zusammenhängen, dass neue Nutzer (@synergie) ihre Religion wesentlich weltoffener vertreten und kein Interesse haben, ausnahmslos im eigenen Saft zu schmoren.
Ganz abgesehen davon, dass sie die „Religionskriege” vergangener Jahre ohnehin nicht erlebt haben und somit frei von alten, zu leckenden Wunden sind…
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Erstellt am Montag 13. Juni 2011
Unter: Allgemein | 3 Kommentare »
Ich bin ein starker Befürworter der persönlichen Spiritualität. Dies kann auch dazu führen, dass sich ähnlich Glaubende Menschen zusammenfinden und Glaubensgemeinschaften bilden – ihre Vorstellungen diskutieren etc. Dies wird von modernen Staaten ja auch so handgehabt – in Form von Glaubensfreiheit.
Jedoch ist es ein gewaltiger Widerspruch in sich, dass in der Folge viele, ganz unterschiedliche Glaubensgemeinschaften von sich behaupten “die einzig richtige zu sein”. Ich finde dies eine Anmassung, welche so nicht zu akzeptieren ist und einer modernen Gesellschaft unwürdig.
Sollten Religionen in einem modernen Staat in ihren absolutistischen (und so oft auch den Krieg fördernden) Prinzipien verfassungsmässig eingeschränkt werden?
Z.B: Keine religiöse Glaubensgemeinschaft darf explizit oder implizit die Aussage machen oder den Anschein erwecken, dass sie die Meinung vertrete, die einig tatsächlich korrekte/wahre Religion zu sein – bzw. über anderen Religionen zu stehen.
Erstellt am Mittwoch 29. Dezember 2010
Unter: Allgemein | 13 Kommentare »
und zur gleichen Zeit finanzierbar in Zukunft bleibt ?
Erstellt am Freitag 8. Oktober 2010
Unter: faq | 3 Kommentare »
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erläuterte in Berlin den ambitionierten Plan. Alle Versicherten und deren Arbeitgeber zahlen je 0,5 Prozent des jeweiligen Einkommens als sogenannte „Brötchenpauschale“ an die Krankenkassen. Die Krankenkassen legen einen Katalog mit Bäckereierzeugnissen fest, der von ihnen erstattet wird. Alle Bäcker werden Mitglied in den kassenärztlichen Vereinigungen. Diese überweisen dann nach einem ausgeklügelten Punktesystem die von den Krankenkassen eingenommenen Gelder, je nach verkauften Backwaren, an die einzelnen Bäcker.
Natürlich soll auch der Gesundheitszustand der Bevölkerung positiv beeinflusst werden. Ärztepräsident Hoppe setzte durch, dass Menschen, die ausschließlich gesunde Vollkornprodukte zu sich nehmen, auf Antrag bis zu 20% ihrer Kosten erstattet bekommen.
Dem Dachverband der Bäcker in Deutschland e.V. wurden die Vorteile der Eingliederung in das Gesundheitssystem überzeugend dargelegt. Jede der 262 Krankenkassen in Deutschland wird einen Bäcker als Ansprechpartner einstellen. Weiterhin werden die Bäcker im Vorstand der Krankenkassen und der kassenärztlichen Vereinigungen mit den entsprechenden Einkommen paritätisch vertreten sein.
Bei den einfachen Bäckern werden allerdings Befürchtungen laut, dass sie nun kaum noch Zeit für Gespräche mit den Kunden haben könnten.
Falls es allerdings wieder Erwarten doch zu Kostensteigerungen im System kommen sollte, wird auch über ein Bäckereigebühr nachgedacht, wo pro Quartal zwei Euro beim Besuch einer Bäckerei zu zahlen sind.
Erstellt am Mittwoch 6. Oktober 2010
Unter: faq | 4 Kommentare »
Ist eine besondere Rotweinsorte empfehlenswert?
Erstellt am Dienstag 14. September 2010
Unter: faq | 14 Kommentare »
Ich wollte mal wissen welche Fragen in den Test am Ende gestellt werden .
(erst bekommt man eine Belehrung, dann schaut man einen Film und danach kommt ein Test)
Erstellt am Sonntag 5. September 2010
Unter: faq | 5 Kommentare »